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Gemeinde Hötensleben

Die Gemeinde Hötensleben befindet sich unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Weit über die Verbandsgemeinde und dem Landkreis Börde hinaus verbindet man gedanklich Hötensleben mit dieser Grenzsperranlage.

 

Hötensleben von oben

 

Zu Hötensleben gehören die ausgewiesenen Ortsteile Barneberg, Caroline, Kauzleben, Nebau, Ohrsleben und Wackersleben. Wirtschaftlich steht die Gemeinde durch das Armaturenwerk und viele Klein- und Mittelständische Unternehmen sehr gut da. Viele Einkaufsmöglichkeiten, eine Kindertagesstätte, eine Arzt- und Zahnarztpraxis sowie eine Grundschule sind ebenso vorhanden.

 

Der Ort Hötensleben wurde im Jahre 1016 erstmals urkundlich erwähnt. Dieses geht aus einer Schenkungsurkunde des Kaisers Heinrich an die bischöfliche Kirche zu Paderborn hervor. ‚Hans von Bartelsleben‘ stiftete im Jahre 1580 das ‚Wolfsburgische Armenhaus‘, in dessen Nachfolgebau aus dem 17. Jahrhundert sich heute das Dorfgemeinschaftshaus befindet. Eine Gedenktafel des Stifters, die über dem Eingang der Rathaustür angebracht ist, erinnert daran.

 

Touristische Einrichtungen und Ziele

 

Der Gründerbau der evangelischen Kirche ‚St. Bartholomäus‘ stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Nach dem 30-jährigen Krieg war die Kirche alten Schriften zufolge „nicht viel mehr als eine Ruine“. Der Wiederaufbau unter dem Patronat der Landgrafen von Hessen-Homburg zog sich von etwa 1672–1691 hin. In dieser Zeit entstand auch die aufwendige barocke Innenausstattung der Kirche. Die Kirche wird heute gottesdienstlich genutzt, darüber hinaus finden in den Sommermonaten und in der Weihnachtszeit Konzerte statt. Die katholische Kirche "St. Josef und St. Augustin" wurde 1890/91 erbaut. Es ist ein roter Backsteinbau im neoromanischen Stil.

 

St. Bartholomäus Hötensleben

 

Altar in der St. Bartholomäus

 

Ein Zeugnis jüngster deutscher Geschichte ist das Grenzdenkmal Hötensleben. Auf einer Länge von 350 Metern und einer Fläche von 6,5 ha ist die von der ehemaligen DDR errichtete innerdeutsche Grenze authentisch und relativ vollständig erhalten geblieben. Hier werden alle militärisch wichtigen Elemente der Grenzanlage gezeigt. Seit dem 12. Januar 1990 steht diese Anlage unter Denkmalschutz. Bei Voranmeldung sind Führungen mit einer Besichtigung des Grenzturmes möglich. Besonders beeindruckend ist der Verlauf der Sperranlage an dieser Stelle auch, weil sie unmittelbar hinter den Häusern des Ortes errichtet wurde. Hier wird die Unmenschlichkeit der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf bedrückende Weise nachvollziehbar. Der Grenzdenkmalverein Hötensleben engagiert sich für den Erhalt eines Teils der ehemaligen Grenzsicherungsanlagen des DDR-Regimes in Hötensleben als Denkmal. Damit kämpft der Verein wider das Vergessen der Verbrechen der DDR-Diktatur. Die martialischen und unmenschlichen Grenzsicherungsanlagen sind ein eindrucksvoller Beleg für die heranwachsende Jugend, um eine weitere Diktatur auf deutschen Boden zu verhindern.

www.grenzdenkmal.com

 

Grenzdenkmal Hötensleben

 
Ortsteil Barneberg

Ein weithin sichtbares Monument Barneberger Geschichte ist der Wartturm, der sich in natura als mittelalterlicher Turmstumpf südlich von Barneberg auf der 162,5 m hohen Erhebung der „Höhe“ befindet. Er ist auf das Jahr 1167 datiert, der Zeit, in der der „Pfalzgraf von Sommerschenburg“ als Verbündeter „Heinrich des Löwen“ gegen den Staufferkaiser „Friedrich I“ kämpfte. Das ortsansässige Schalmeienorchester konnte in seiner Klasse mehrfach den Titel des Landes- und des deutschen Meisters erringen. In der Ortslage befindet sich sportlich-kulturelles Zentrum. Hier sind eine Kegelbahn und die Kulturscheune zu finden, die das Angebot für sportliche Betätigung und Platz für Feierlichkeiten jedweder Art bieten. In der Ortslage befindet sich die Evangelische Friedenskirche im neugotischen Stil.

 

Ortsteil Ohrsleben

Die erste urkundliche Erwähnung wird im Jahre 1185 nachgewiesen. Auf einem erhöhten Platz inmitten des Dorfes befindet sich die evangelische Dorfkirche ‚St. Stephan‘. Sie ist ein rechteckiger Bau mit einem Westturm. Auf einer Inschrifttafel ist die Jahreszahl 1555 zu finden. Der Ostteil dieser Kirche, der barocke Baustilelemente aufweist, kann dem Jahr 1756 zugeordnet werden. Dieses Jahr (1756) gilt auch für die Turmbekrönung. Der Innenausbau wurde 1832 beendet.


Ortsteil Wackersleben

Die Gemeinde wurde erstmals 932 in der "Goslarschen Chronik" erwähnt. Wackersleben. Für die evangelische Dorfkirche „St. Abdo und Sennes“ erfolgte die Grundsteinlegung 1877. Bereits nach einjähriger Bauzeit konnte die Einweihung erfolgen. Sie ist ein neugotischer Backsteinbau. Wackersleben hat einen Dorfpark. Er wurde 1880 durch den Besitzer Barnbeck angelegt. Seine kleine Villa befindet sich noch im Park. Der Baumbestand ist vielfältig mit einigen Seltenheiten (Eschenblättrige Flügelnuss, Zuckerahorn). Der Förderverein engagiert sich ehrenamtlich für den Erhalt und Betrieb des Freibades. www.schwimmbad-wackersleben.jimdofree.com

 

Freibad Wackersleben

 

Wappen HötenslebenDie Farben Rot und Silber im Wappen beziehen sich auf das Erzbistum Magdeburg, während die Hellebarde eine Ortssage versinnbildlicht. Der Raubritter Hans von Bartensleben spießte wütend einen Säugling auf, als er im Dorf sonst niemanden mehr vorfand. Der Säugling lächelte ihn dabei so selig an, dass der Raubritter gerührt zur Sühne ein Hospital errichtete.

 

Kontaktdaten

Gemeinde Hötensleben
über VerbGem Obere Aller
Zimmermannplatz 2
39365 Eilsleben
Bürgermeister: Stephan Löffler
Tel. 0173/9072644
Tel.: 039405/93725 (Sprechzeit - DGH Hötensleben)
E-Mail:

www.hoetensleben.de

 

Informationen

Einwohner: 3721 (Stand: Dez. 2021)
Fläche: ca. 60 km²
Ortsteile: Barneberg, Caroline, Kauzleben, Neubau, Ohrsleben, Wackersleben

 

 

 

 

Kontakt

Zimmermannplatz 2
39365 Eilsleben

(039409) 916-0 (über VerbGem Obere Aller)

(0173) 9072644 (Bürgermeister Stephan Löffler)

(039409) 398 (über VerbGem Obere Aller)