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Happe nagelt die Darts zum Triumph in Eilsleben


Bild zur Meldung: Stefan Prier (rechts) zeichnete die drei Erstplatzierten aus: Thomas Schürrmann (von links), Turniersieger Ringo Happe sowie dessen Finalgegner Ramon Albrecht. Foto: ESV



Gelungene Premiere für Eilslebens Dartriege: Das Turnier zwischen den Feiertagen erwies sich als ideale Einweihungsfeier. Der erste Sieger in der Vereinsgeschichte ist ein Einheimischer, wenn auch kein Vereinsmitglied.

 

In der Darterszene der Region ist er längst geachtet und gefürchtet ob seiner Präzision und Nervenstärke. Mithin zählte er zum Favoritenkreis im 32-köpfigen Starterfeld, das um den allerersten per Turnier ausgespielten Dartpokal des Eilsleber Sportvereins (ESV) buhlte. Und Ringo Happe wurde seinem Ruf einmal mehr gerecht. Der Eilsleber hat als Premierensieger im neuen Dartlokal in der Ernst-Thälmann-Straße ein kleines bisschen Geschichte geschrieben.

„Im Finale hat es Ringo einfach wieder megastark gemacht und am Ende doch souverän und verdient gewonnen“, zollt Stefan Prier, Leiter der in diesem Jahr gegründeten ESV-Abteilung Dart, Respekt. Happe verwies Ramon Albrecht auf Rang zwei. Beide waren sich in dem nach Doppel-k.O.-Modus ausgetragenen Turnier auf dem Weg ins Finale schon einmal begegnet – da noch mit dem besseren Ende für Albrecht.

Den dritten Platz erwarf sich Thomas Schürrmann. Mit Nachwuchstalent Jamie Hoffmann landete der beste ESV-Vertreter auf Platz vier.

 

Das Fernsehen war auch da

„Es lief gut, wir sind sehr zufrieden“, resümiert Stefan Prier. Er selbst sei sehr aufgeregt gewesen, weil es die erste größere Veranstaltung der Dartabteilung in den eigenen vier Wänden war. „Und dann kündigte sich kurzfristig auch noch das Fernsehen an, da war ich natürlich völlig von der Rolle“, so Prier weiter. Der MDR hatte offenbar in der Volksstimme über das Engagement der Eilsleber Darter gelesen und das Turnier, das ja auch mitten in der Hochphase der Darts-WM stattfand, zum Anlass genommen, einen kleinen TV-Bericht zu drehen.

„Die größte Anerkennung“, betont Prier, „hat sich aber das Helferteam verdient, das bei der Vorbereitung, an der Bar, bei der Turnierleitung und beim Essen ganze Arbeit geleistet hat. Vielen Dank dafür an meine Frau, an meine Mutter, an Franziska Hobohm, Susi Wipper und Marcel Duckstein sowie an Maik Falke, Kevin Proch und Christoph Leinfelder.“

 

Demnächst im Doppel

Da es sich zugleich um die offizielle Einweihung des Dartlokals handelte, hatte auch der Stammverein in Person des Vorsitzenden Michael Nolte noch etwas zu sagen – und vor allem zu überbringen: gute Wünsche sowie Dartzubehör in Form von elektronischen Zählhilfen und einer Wandhalterung für Pfeilsets. „Das war eine gelungene Überraschung. Dabei hat uns der Verein ohnehin schon toll unterstützt“, bedankt sich Stefan Prier. Den nächsten Höhepunkt habe die Abteilung bereits im Blick: „Noch ohne konkreten Termin. Aber es wird auf jeden Fall ein Doppelturnier. Vielleicht im Februar.“

 

Text: Ronny Schoof - Volksstimme