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Die schönsten Zwerge von Ummendorf


Bild zur Meldung: Ein Teil der Ummendorfer Geflügelzüchter mit einer Auswahl von Groß- und Zwerghühnern und Tauben. Foto: Verein



Die lange Zwangspause in der öffentlichen Vereinsarbeit hat der organisierten Geflügelzucht in Ummendorf keinen Abbruch getan. Nun konnten die Kleintierfreunde auch wieder ihre traditionelle Vereinsschau inklusive Bewertung veranstalten und Preise einheimsen.

 

Wiederum in der Festscheune auf Heinemanns Hof waren die Käfige und Volieren der Mitglieder und Gastzüchter zum Zwecke der Ortsschau des Rassegeflügelzuchtvereins Ummendorf und Umgebung aufgebaut. Geboten wurde nicht nur Rasse, sondern auch Masse und vor allem Klasse.

So bilanziert Vereinsvorsitzender und Ausstellungsleiter Reinhard Falke: „Es waren 18 Aussteller beteiligt. Insgesamt wurden den drei Preisrichtern knapp 200 Tiere zur Bewertung vorgestellt, das ist eine ordentliche und auch konstante Zahl für unsere Vereinsschau.“ Von der Qualität der Züchtungen zeuge die Tatsache, dass die Jury das hohe Prädikat „Hervorragend“ (15-mal) sowie viermal die Bestnote „Vorzüglich“ vergab. „Darin spiegelt sich ein sehr hochwertiger Zuchtstand wider“, meint Falke. Unter den Vorzüglichen auch die Zwerg-Welsumer von Jürgen Seeländer, der damit den Eberhard-Manthey-Gedächtnispreis für das beste Tier der Ausstellung zugesprochen bekam.

 

Gackern und Gurren hielten sich über die zwei Ausstellungstage nahezu die Waage auf Heinemanns Hof. So bildeten Tauben mit fast 50 Prozent den Löwenanteil der gefiederten Zweibeiner und somit die größte Konkurrenz, die Zuchtfreund Martin Meier mit seinen Mährischen Strassern anführte. Demgegenüber standen etwa 25 Prozent Zwerghühner (Vereinsmeister: Jürgen Seeländer), Enten beziehungsweise Wassergeflügel (15 Prozent; Vereinsmeister: René Hasse)) und Großhühner (10 Prozent).

In letzterer Kategorie wurde kein Vereinsmeister gekürt. Reinhard Falke begründet: „Dafür hätten laut unseren Vorgaben mindestens drei Züchter Tiere stellen müssen, wir hatten allerdings nur zwei.“ Das sei „schade, aber nicht ungewöhnlich, weil viele Züchter aus Kosten und Aufwandsgründen auf Zwerghühner umgestiegen sind.“

 

Zu wenig Jugendliche

Ähnliches Bild im Nachwuchsbereich: „Einen Ortsmeister Jugend konnten wir mangels Konkurrenz auch nicht auszeichnen, da nur eine Jungzüchterin dabei war. Es ist einfach so, dass unsere ehemaligen Jugendlichen zwar noch züchten und ausstellen, aber eben inzwischen zu den Erwachsenen zählen.“ Generell sei die Lage im Verein auch über die Coronazeit stabil geblieben, so Falke.

 

Er sprach allen Ausstellern, Gästen und Helfern Dank aus, „besonders auch Frau Meier und Frau Haase, die die Verlosung in ihren Händen hatten.“

 

Text: Ronny Schoof - Volksstimme