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Magdeburger Kaiser-Quartett zu Gast im Harbker Schlosspark


Bild zur Meldung: Das Kaiser-Quertatt: Marco Reiss (von links), Manfred Preis, Undine Dreißig und Marbod Kaiser.



Das Kaiser-Quartett nimmt die Harbker mit auf eine unterhaltsame musikalische Reise. Dabei gab es einiges zu erleben.

 

Bei herrlichem Sommerwetter hatte der Helmstedter Verein für Kultur im Rahmen der „Kultour“ wieder in den Harbker Schlosspark zu einem Konzert eingeladen. Wie von den beiden Vorstandsmitgliedern Lorenz Flatt und Wolfgang Schneiß zu erfahren war, haben die Konzerte schon eine Tradition.

Ursprünglich fanden sie der Orangerie statt. Dann kam Corona und neue Ideen mussten her. Kurzerhand wurden die Konzerte nach draußen auf die Wiese an der Chinesischen Mauer verlegt. Das erwies sich als Volltreffer. So kann die stetig wachsende Fangemeinde aus Niedersachen und Sachsen-Anhalt im Schatten der alten Bäume die Musik genießen.

 

 

Begehrter Schatten

Schatten war dann auch am Sonntag sehr begehrt. Die angenehme Brise war dem Publikum willkommen, stellt die Musiker jedoch vor Herausforderungen. Bürgermeister Werner Müller organisierte noch schnell ein paar Wäscheklammern und so blieben dann auch die Notenblätter an Ort und Stelle für die Künstler.

Am Sonntagnachmittag erfreute das Kaiser-Quartett aus Magdeburg die zahlreichen Musikfreunde und nahm sie mit auf eine unterhaltsame, musikalische Reise.

Das Kaiser-Quartett besteht aus der Mezzosopranistin Undine Dreißig, Marbod Kaiser (Klavier) der auch Namensgeber ist, Manfred Preis (Klarinette) und Marco Reiss (Violone). Udine Dreißig ist Kammersängerin am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg. Marco Reiss ist Mitglied der Magdeburgischen Philharmonie und bekannt durch sein kammermusikalisches Engagement unter anderem mit dem Rossini-Quartett. Manfred Preis ist Mitglied der Berliner Philharmoniker und Marbod Kaiser ist freischaffender Pianist und Chorleiter.

 

Die vier Vollblutmusiker verzauberten ihr Publikum mit Werken von Georg Friedrich Händel, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Edgar Elgar, George Gershwin bis hin zu Maurice Ravel, Franz Lehar und Vittorio Monti.

Dabei führte die musikalische Reise von Europa bis in die USA mit der Arie aus „Summertime“ aus „Porgy and Bess“ bis zu kubanischen Klängen und schließlich mit dem Lied „Wenn der Herrgott net will“ nach Wien.

 
Zwei Zugaben erklatscht

Aufgelockert wurde die Musik durch Gedichte unter anderem von Heinz Erhardt oder Ernst Kästner, die Undine Dreißig gekonnt und leidenschaftlich vortrug. Höhepunkt und Abschluss des Konzerts waren „Sag beim Abschied leise Servus“ und der „Czardas“ von Vittorio Monti.

Die restlos begeisterten Zuhörer erklatschten sich zwei Zugaben. Für „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ und noch einmal der „Czardas“ gab es dann auch den mehr als verdienten Applaus.

Den Musikern war deutlich anzumerken, wie viel Freude ihnen das Musizieren im Harbker Schlosspark bereitet und so nutzte Undine Dreißig auch die Gelegenheit, sich bei den Organisatoren und dem Publikum zu bedanken.

 

Text und Foto: Andrea Höde