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So feiern die Karnevalisten von Eilsleben bei lauschigem Sommerwetter


Bild zur Meldung: Die alte Pumpstation erwies sich als perfekte Umgebung für die Sommernachtsparty der Eilsleber Karnevalisten. Foto: Kevin Proch



Feten können die Karnevalisten auch außerhalb der fünften Jahreszeit. Das haben die Eilsleber nun spätestens mit ihrer Sommernachtsparty unter Beweis gestellt.

 

An der alten Pumpe haben die Allertaler sich den sehnlichen Wunsch erfüllt, mal wieder mit einem Live-Publikum interagieren zu können, wenn auch ohne das vertraute Wikingerschiff der Eilsleber Karnevalsgesellschaft (EKG), ohne Elferrat und Bütt.

Das klassische Karnevalsprogramm mit Kostümen und Rumtata, so hofft man bei der EKG, könne man im Winter wieder auf Gustls Saal abspulen. An der Pumpstation ortsaußerhalb sollte einfach eine fröhliche Nacht zelebriert werden.

„Und das haben wir mit unseren vielen Gästen getan“, sagt Vereinssprecher Kevin Proch. „Es wurde ausgiebig getanzt und gefeiert – nach der langen Abstinenz durch Corona eine sichtbare Wohltat und ein großes Bedürfnis aller.“ Was Proch zu dem Fazit bringt: „Unsere Sommernachtsparty war ein voller Erfolg und hat alle Erwartungen übertroffen. Unser Dank gilt den vielen Helfern vor, hinter, neben und auf der Bühne, an der Bar und an der Abendkasse. Alle arbeiteten aktiv Hand in Hand, das war wirklich tolles Teamwork. Unterstützt wurde unsere Veranstaltung auch vom Wasserturmverein, dem Sportverein und der Freiwilligen Feuerwehr Eilsleben.“

Ja, ganz auf eine Bühne und ein bisschen Programm mochten die Narren um Präsident Mario Neugebauer dann doch nicht verzichten. So nutzte man die Gelegenheit, um den Bühnenrost abzuschütteln. „Es gab kleine und kurze Einlagen von der Prinzengarde, den Ersatzpiepern namens „Allertaler Singkreis“, von Joachim Haferkorn und dem Männerballett“, berichtet Kevin Proch. Eine Lasershow von Jörg Wilke rundete die Darbietungen ab, in deren Finale ein eigens umgeschriebenes, eingesungenes und aufgenommenes Lied der Allertaler nebst Tanz zur Aufführung kam.

„Das Ganze hat nicht nur uns Karnevalisten unheimlich viel Spaß gemacht“, meint Proch weiter. „Da die Sommernachtsparty so gut von unseren Freunden und Gästen angenommen wurde, denken wir gern darüber nach, es nicht bei einer einmaligen Sache zu belassen, sondern das vielleicht in ein bis zwei Jahren zu wiederholen.“ Dabei wäre eines bereits klar: „Natürlich würde es bei der einzigartigen und tollen Location 'Alte Pumpstation' bleiben, die uns dankenswerterweise von Eigentümer Alex Oelze zur Verfügung gestellt wurde.“

 

Text: Ronny Schoof - Volksstimme