Schriftgröße: normale Schrift einschalten|große Schrift einschalten|sehr große Schrift einschalten
 
  

Völpke

Vorschaubild

Völpke ist eine Gemeinde im Nordwesten des Landkreises Börde in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie gehört seit 01.01.2005 der Verbandsgemeinde Obere Aller an, die ihren Sitz in der Gemeinde Eilsleben hat. Zu Völpke gehört der 1 km nordöstlich liegende Ortsteil Badeleben.

 

Vögel am Bach" bedeutet der Name des Ortes und geht auf den Vogelbach zurück, der heute auch Mühlenbach genannt wird. Das Wappen der Gemeinde Völpke symbolisiert mit Schlägel und Eisen den Bergbau Völpkes, der Schwan steht für die einst vogelreiche Auenlandschaft Badelebens und der Wellenschrägbalken für den Mühlenbach.

wappen_voelpke (2).jpg

 

_DSC4414-Bearbeitet.jpg 

Die Gemeinde Völpke liegt im Bereich der südlichen Ausläufer des Höhenzuges Lappwald, unweit der Landesgrenze zu Niedersachsen. Sie befindet sich 9 km östlich von Helmstedt und 13 km südöstlich von Schöningen. Die nähere Umgebung zwischen Aller, Lappwald und Elm ist hügelig und weist Höhen bis 200 m ü. NN auf („Wendorfer Berg" 199 m, „Hochberg" 200 m ü. NN).

 

Die Bundesstraße 245 (Haldensleben–Halberstadt) führt durch Völpke, es bestehen weitere Straßenverbindungen in die umliegenden Städte Helmstedt und Schöningen. Der Autobahn-Anschluss Alleringsleben (A 2) ist ca. 10 km von der Gemeinde entfernt. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Eilsleben, Marienborn und Helmstedt (Bahnlinie Magdeburg–Braunschweig).

 

_DSC4445-Bearbeitet.jpg

 

_DSC4566-Bearbeitet.jpg

 _DSC4572-Bearbeitet.jpg

 

In der Urkunde des Bischofs „Reinhard von Halberstadt" aus dem Jahre 1118, in welcher die Besitzungen des Klosters Huysburg bestätigt wurde, ist Völpke erstmals gesichert erwähnt. Funde von Siedlungsresten am Ortsrand sowie 2 Kilometer westlich von Völpke belegen eine Besiedlung aus vorgeschichtlicher Zeit. Seit dem 13. Jahrhundert gehörte das Dorf zum Kloster Marienborn. Schirm- und Schutzrechte wurden aber von der Sommerschenburg wahrgenommen. 1625, während des 30- jährigen Krieges, wurde der Ort von kaiserlichen Truppen unter Wallenstein besetzt, ohne aber größeren Schaden zu neben. 1774 schürfte man erstmals bei Helmstedt nach Braunkohle. Diese Grube musste wegen rentableren Konkurrenten schließen. Doch 1802 begann die „Königliche Grube Glückauf" zu arbeiten und im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden über 30 Schächte bei dem Ort angelegt und 1898 ließen die Vereinigten Braunkohlenwerke Frellstedt die Brikettfabrik „Fürst Bismark" erbauen, welche am 31. März 1992 ihre letzte Schicht fuhr. Ein Grubenunglück auf der Zeche „Glückauf" forderte 1908 auch Todesopfer.

 

Die im Jahre 1900 entstandene Montanwachsfabrik ist seit 1993 Montanwachs GmbH und einer der größten Arbeitgeber in dieser Region. Die Industrialisierung Völpkes begann nach der Reichseinheit 1871; es entstanden um 1880 zwei Ziegeleien, 1883 eine Farbenfabrik, 1998 die Molkerei und die 1992 abgerissene Brikettfabrik „Fürst Bismark" und 1911 eine Rübenblattdarre. Im Jahre 1872 erhielt Völpke Bahnanschluss an die Strecke Eilsleben-Schöningen, der Personenverkehr wurde 1972 eingestellt.

 

Bürgermeister der Gemeinde Völpke ist Wolfgang Smolin.

 

Kultur und Sehenswürdigkeiten

 

Evangelische Kirche „St. Margarethen"

Die von 1787 bis 1788 errichtete evangelische Kirche „St. Margarethen" ist ein einschiffiger Bau, in den ein Glockenturm einbezogen wurde. Weil man diese auf 120 Eichenpfählen errichtete, ist sie eine Besonderheit unter den Bauwerken der Umgebung.

 

_DSC3798-Bearbeitet.jpg

 

_DSC3794-Bearbeitet.jpg

 

Aber auch die 1905 im neogotischen Stil errichtete katholische „Herz-Jesu-Kirche" ist ein Schmuckstück des Ortes. Eine Reihe von gut erhaltenen Fachwerk-Bauerngehöften, zum Teil mit alten Torbögen, zählen ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten.

 

Zu den Einrichtungen im Ort gehört auch ein Verkehrs- und Freizeitzentrum, in dem Verkehrserziehung in verschiedenen Angeboten zur Auswahl steht, auch Fahrräder können ausgeliehen werden.

 

_DSC3826-Bearbeitet.jpg

 

 _DSC4393-Bearbeitet.jpg

 

Sehenswert ist auch die 300 Jahre alte Winterlinde am alten Feuerwehrhaus, die im Jahre 1939 unter Naturschutz gestellt wurde. Die beiden Flächennaturdenkmale „Schamotteteich" und „Restloch der Grube Caroline" sind naturnahe Stillgewässer, die eine Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren aufweisen.

 

In Völpke leben 1013 Einwohner (Stand: 08/2013)

Schulstr. 20
39393 Völpke

Telefon (039402) 60915

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-voelpke.de


Aktuelle Meldungen

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Völpkeer Einrichtungen

(20.03.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Völpke vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Völpker Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Völpke kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V.

 

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

Foto zu Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Völpkeer Einrichtungen