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Hötensleben

Die Gemeinde Hötensleben liegt im westlichen Rand des Landkreis Börde, unmittelbar an der Grenze zu Niedersachsen. Sie ist über die L 104, L 105 und L652 zu erreichen. Überregional verläuft in 15km Entfernung die A 2. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Barneberg, Kauzleben, Neubau, Ohrsleben und Wackersleben.

 

Der Ortsname ist als „Erbgut des Mannes, der eine hohe Stellung einnahm" zu deuten. In der Gemeinde Hötensleben leben 3.767 Einwohner (Stand 12/2011). Das Gemeindegebiet umfasst ca. 60,75 km². Die Gemeinde gehörte vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2009 der Verwaltungsgemeinschaft Obere Aller und seitdem der Verbandsgemeinde Obere Aller an.

 

Die Farben Rot und Silber im Wappen beziehen sich auf das Erzbistum Magdeburg, während die Hellebarde eine Ortssage versinnbildlicht. Der Raubritter Hans von Bartensleben spießte wütend einen Säugling auf, als er im Dorf sonst niemanden mehr vorfand. Der Säugling lächelte ihn dabei so selig an, dass der Raubritter gerührt zur Sühne ein Hospital errichtete.

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Der Ort Hötensleben wurde im Jahre 1016 erstmals urkundlich erwähnt. Dieses geht aus einer Schenkungsurkunde des Kaisers Heinrich an die bischöfliche Kirche zu Paderborn hervor. Im Laufe der Geschichte fanden häufig Besitzerwechsel von Ort und Burg unter geistlichen als auch weltlichen Landesherren statt. Am 21. April 1549 wurden ‚Hans der Reiche‘ (der letzte Spross der Familie von Bartensleben) mit seinem Bruder ‚Jobst‘ Besitzer der Burg. ‚Hans von Bartelsleben‘ stiftete im Jahre 1580 das ‚Wolfsburgische Armenhaus‘, in dessen Nachfolgebau aus dem 17. Jahrhundert sich heute das Rathaus befindet. Eine Gedenktafel des Stifters, die über dem Eingang der Rathaustür angebracht ist, erinnert daran.

 

Der ehrenamtliche Bürgermeister Horst Scheibel wurde zum am 12. April 2015 gewählt.

 

 

Kultur und Sehenswürdigkeiten

 

Evangelischen Kirche ‚St. Bartholomäus‘

Der Gründerbau der evangelischen Kirche ‚St. Bartholomäus‘ stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Aus dieser Zeit sind der gemauerte romanische Altartisch, der durch eine Sandsteinplatte mit ‚Sepulcrum‘ (Reliquiengruft) abgedeckt ist und Teile des Turmes erhalten geblieben. Nach dem 30-jährigen Krieg war die Kirche alten Schriften zu Folge „nicht viel mehr als eine Ruine". Der Wiederaufbau unter dem Patronat der Landgrafen von Hessen-Homburg zog sich von etwa 1672–1691 hin. In dieser Zeit entstand auch die aufwendige barocke Innenausstattung der Kirche. An der Ostseite steht die Altarwand, die als typischer protestantischer Kanzelaltar gestaltet ist. Davor ist die in Form einer Muschel gearbeitete Taufschale zu sehen, die von zwei Palmwedel tragenden Engeln gehalten wird. Diese Taufe besteht aus Holz und ist einheitlich mit der Altarwand komponiert. Altar und Taufe stammen vermutlich vom gleichen Meister ‚Georg Matthias Hermanni‘ . Der Orgelprospekt an der Westwand stammt aus den Jahren 1679/80. Sein Schöpfer war der Bildschnitzer ‚Hanss Jürgen Ammen‘. Hinter dem Orgelprospekt steht eine Orgel aus dem Jahre 1929, die heute noch vorhanden ist. Die Kirche wird gottesdienstlich genutzt, darüber hinaus finden in den Sommermonaten und in der Weihnachtszeit Konzerte statt.

 

 

Katholische Kirche ‚St. Josef und St. Augustin‘

Die katholische Kirche ‚St. Josef und St. Augustin‘ wurde 1890/91 erbaut. Es ist ein roter Backsteinbau im neoromanischen Stil. Am 21. Oktober 1891 wurde diese Kirche durch den Weihbischof ‚Dr. Augustinus Gockel‘ aus Paderborn geweiht.

 

Grenzdenkmal

Ein Zeugnis jüngster deutscher Geschichte ist das Grenzdenkmal Hötensleben. Weit über den Bördekreis hinaus verbindet man gedanklich Hötensleben mit dieser Grenzsperranlage. Auf einer Länge von 350 m und einer Fläche von 6,5 ha ist die von der ehemaligen DDR errichtete innerdeutsche Grenze authentisch und relativ vollständig erhalten geblieben. Hier werden alle militärisch wichtigen Elemente der Grenzanlage gezeigt. Seit dem 12. Januar 1990 steht diese Anlage unter Denkmalschutz. Bei Voranmeldung sind Führungen mit einer Besichtigung des Grenzturmes möglich. Besonders beeindruckend ist der Verlauf der Sperranlage an dieser Stelle auch, weil sie unmittelbar hinter den Häusern des Ortes errichtet wurden. Hier wird die Unmenschlichkeit der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf bedrückende Weise nachvollziehbar. www.grenzdenkmal.com

 

 

Wirtschaft und Infrastruktur

 

In Hötensleben bauten sich zahlreiche mittelständische Unternehmen eine Existenz auf. Am Ortsrand von Hötensleben in Richtung Warsleben entstand das Gewerbegebiet „Am Rathwege". In Durchsetzung der Grenzsicherungsmaßnahmen der ehemaligen DDR konnte sich auf diesen Flächen eine artenreiche Flora und Fauna entwickeln. Besucher können das Gebiet um die Gemeinde auf vielen Rad- und Wanderwegen erkunden. In Hötensleben gibt es mehrere Gastlichkeiten, in denen die Besucher für jeden Geschmack Speisen genießen können.

 

Eilsleben
Zimmermannplatz 2
39365 Eilsleben

Telefon (039409) 9160 (über VerbGem Obere Aller)
Telefax (039409) 398 (über VerbGem Obere Aller)
Mobiltelefon (0151) 46111173 (Bürgermeister Horst Scheibel)

E-Mail E-Mail:
E-Mail E-Mail:
Homepage: www.hoetensleben.de


Veranstaltungen

29.08.2016 bis 09.09.2016
 

Aktuelle Meldungen

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Hötenslebener Einrichtungen

(13.02.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Hötensleben vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Hötenslebener Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Hötensleben kostenfrei.

Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V.

 

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

Foto zu Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Hötenslebener Einrichtungen