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Zusätzliches Gebäude für Eilsleber Schule


Bild zur Meldung: Von der Turnhalle zum Fahrradshop zur Aula: Das alte Gebäude zwischen der Bushaltestelle und dem Schulhof an der Gemeinschaftsschule Eilsleben lässt der Landkreis derzeit von Grund auf erneuern und umbauen. Die Fertigstellung ist für März avisiert. Foto: Ronny Schoof



Die Gemeinschaftsschule Eilsleben expandiert räumlich. Der ehemalige Fahrradladen an der Ummendorfer Straße, früher schon einmal als Turnhalle der Schule zugehörig, wird vom Landkreis zur Aula umgebaut.

 

Eine große Baustelle – das Feuerwehrgerätehaus der Verbandsgemeinde Obere Aller – rechts der Schule, eine kleinere und eigene zur Linken, wenn man das Gelände der Gemeinschaftsschule und Mehrzweckhalle von der Ummendorfer Straße aus betritt. Die Feuerwehr steht kurz vor dem Einzug in ihren Neubau, die Arbeiten am Bestandsobjekt „ehemalige Turnhalle/ehemaliger Radshop“ werden noch einige Monate anhalten. Es wird hier seit Frühling eine räumliche Erweiterung der Schule geschaffen, und nachdem anfangs noch nicht klar entschieden war, welchem Zweck das Nebengebäude künftig auf Dauer dienen solle, steht laut Landkreis inzwischen fest: Es wird eine Aula.

 

Klassenräume-Plan gestrichen

Der Landkreis Börde ist Schulträger und zugleich Bauherr. Pressesprecher Uwe Baumgart erklärt zum ursprünglichen Plan und Hintergrund der Maßnahme: „Aufgrund der hohen Schülerzahlen fehlten Räume zur Beschulung. Deshalb war zunächst die vorübergehende Einrichtung von zwei Klassenräumen vorgesehen. Diese sollten dann nach zirka zwei Jahren zu einer Aula umgebaut werden.“ Das hat man mittlerweile verworfen und geht direkt zum zweiten Teil der Planung über: „Angesichts zeitlicher Verschiebungen der Baumaßnahme wurde das Anforderungsprofil neu bewertet. In Abstimmung mit der Schulleitung sowie dem Amt für Bildung soll gleich der Ausbau zur Aula erfolgen“, so Baumgart gegenüber Volksstimme. Probleme in der Realisierung ergäben sich aus dem Umschwenken nicht, „da die Umbauarbeiten zur Aula bereits bei der ursprünglichen Planung berücksichtigt wurden.“

 

Umbau kostet 1,2 Millionen Euro

Der Landkreis hatte das Objekt 2019 käuflich erworben und hätte den Umbau gern deutlich früher als im April 2022 in die Wege geleitet. Die Akquirierung von Fördermitteln sowie die mehrfache Wiederholung von Vergabeverfahren, weil es an Angeboten bauausführender Firmen mangelte, haben laut Baumgart aber eine zeitliche Verzögerung hervorgerufen. Knapp ein Jahr – bis März 2023 – ist für das Bauvorhaben nun veranschlagt, Kostenpunkt: 1,2 Millionen Euro.

Den Großteil davon bringt der Landkreis aus der eigenen Kasse auf; 280 000 Euro fließen aus einem Förderprogramm für Kommunen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Förderbank KfW).

 

Die Auftragsvergaben umfassen 15 größere Gewerke mit jeweils fünf- oder sechsstelligen Beträgen. Größte Posten sind die Maurer- und Putzarbeiten (200 000 Euro), die Fassade und die Heizungs- und Sanitärinstallation (jeweils 105 000 Euro). Enthalten ist in der Maßnahme auch die Errichtung einer Photovoltaikanlage.

 

Text: Ronny Schoof - Volksstimme