BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild

Workcamp 2022


Bild zur Meldung: Workcamp 2022



Das Workcamp ist jetzt keine zwei Wochen alt und schon steht das neue Camp vor der Tür. Am 04. September kommen wieder Schüler und Lehrer der IGS Landau nach Hötensleben unter dem Motto „Herausforderung Grenze- Wir und die anderen“.

Das Workcamp war wieder für alle Beteiligten ein Erfolg. Jeder gab sich Mühe, das Camp zu einem Erlebnis für alle werden zu lassen. Die Highlights waren, das Geschichtslabor in der Gedenkstätte „Deutsch Teilung“ in Marienborn, der Besuch der Autostadt in Wolfsburg, die Reise ins Mittelalter nach Quedlinburg, die Spurensuche nach den Ottonen in Magdeburg, das Paläon oder die Tagebaulandschaft der Region.

Der Bauhof hat wieder sehr gute Arbeit geleistet bei der Betreuung der Teilnehmer. Auch die Partner wie der Verkehrsgarten Völpke, jedes Jahr mit Fahrrädern dabei, waren sehr engagiert. Das gilt selbstverständlich auch für unsere Feuerwehr und die Schützen. Das funktioniert auch schon seit Jahren sehr gut. Schön, dass die Angler auch dabei waren.

Irgendwie hinterließ das Camp den Eindruck, dass die Vereine näher zusammenrücken. Das ist auch wichtig, denn überall ist ein Mitgliederschwund zu verzeichnen. Viel hat die SEPA-Umstellung kaputt gemacht. Damit wurde den kleinen Vereinen so richtig ein Gefallen erwiesen. Den Rest machen Desinteresse und der demografische Wandel. In Zukunft wird es wohl nur so funktionieren, wenn alle Vereine an einem Strang ziehen. Danke für Euer Engagement. Nicht zu vergessen ist der Förderverein „Schwimmbad Wackersleben“, denn bei diesen Temperaturen war das Schwimmbad fast ein tägliches Ziel. Das Gleiche gilt hier auch für die Stadt Schöningen für das Angebot, die Schwimmhalle kostenfrei zu nutzen. Ein weiterer Dank geht noch an unseren Fotis vom Syrtaki, der uns spontan eingeladen hat und die komplette Rechnung übernahm.

Das offizielle Ende des Workcamps war eigentlich der 14. August. Es waren für ein dreiwöchiges Camp zu wenig Teilnehmer angemeldet und so wurde das Camp auf zwei Wochen verkürzt, was dann auch noch Anmeldungen nach sich zog. Die Mexikaner und die Türkin hatten aber schon ihre Flüge gebucht und die Gemeinde wollte die Teilnehmer nicht einfach vor die Tür setzen. Außerdem haben sie ihr „Neun Euro Ticket“ und können täglich Ausflüge unternehmen. So war der Plan.

Der funktioniert aber in Hötensleben nicht. Die Verkehrsanbindung ist so schlecht, dass es keinen Sinn macht, Tagesausflüge von Hötensleben aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu starten. Ohne Unterstützung von Fahrten zum Bahnhof, in der Regel nach Helmstedt und zurück, geht gar nichts. Dieses Ticket bietet leider nur in Ballungsräumen Vorteile oder allein schon in Niedersachsen sind Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln viel besser aufgestellt. So gaben auch sehr schnell die Camper auf, denn schon die erste Fahrt nach Hannover verhagelt die Lust auf die weitere Nutzung des Tickets. David wollte sowieso auf Ahnenforschung gehen, denn sein Großvater stammt aus Antwerpen und brach somit am nächsten Tag auf. Esrin schaute sich das noch einen Tag an und verließ dann auch das Camp. So blieb nur Noé, der sich das Camp von Hilfsarbeiten auf dem Bau neben seinem Studium abgespart hatte und finanziell keine größeren Sprünge machen konnte. Der Grenzdenkmalverein kümmerte sich aber um ihn. Es wurden Radtouren z.B. zum Rittergut Üplingen mit Oktagon Kirche, zum Kloster Hamersleben oder zur Telegrafenstation Neuwegersleben unternommen. Daraus ergab sich übrigens die Idee, diese Touren öfter anzubieten. Mit allen Vereinen geführte Ausflüge zu organisieren und zum Abschluss treffen sich alle auf dem Rathaushof, bei der Feuerwehr oder den Schützen zu Bratwurst und Bier. Alles gegen einen vertretbaren fairen Obolus, damit die Vereine auch etwas davon haben. Wir werden auf die Vereine zugehen. Am Samstag wurde in Ohrsleben das Militärtechniktreffen besucht und wurde zu einem Erfolg. Noé hat sowas wahrscheinlich noch nie gesehen. Einen letzten Eindruck durfte die Band Norfolk hinterlassen, wo wir am Sonntag noch zur Probe war.

Allen nicht erwähnten Beteiligten gilt selbstverständlich auch ein herzliches Dankeschön.

Weitere Informationen