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Wie die Barneberger mit einem Kinobesuch ihrer Kirche helfen


Bild zur Meldung: Blick in das sich allmählich füllende Barneberger Kirchenschiff. Alle freuen sich auf den Kinoabend.



Gegen leere Kassen helfen manchmal neue Konzepte: Das sagten sich auch die Barneberger, die viel Geld benötigen, um ihre Dorfkirche zu sanieren.

 

Weithin sichtbares Wahrzeichen der Gemeinde Barneberg ist die evangelische Friedenskirche. Die im neugotischen Stil erbaute Kirche befindet sich leider innen in einem desolaten Zustand. So eine Sanierung ist teuer, und wie häufig, sind die Kassen leer. Da müssen neue Konzepte her. Das Wichtigste ist, das Gebäude auch zu nutzen und dabei vielleicht ein bisschen Geld für die Sanierung einzunehmen.

Die Gemeindeälteste Nadine Reuer hatte dazu eine zündende Idee: Wie wäre es mit einer Kinovorführung? Das Gotteshaus mag in keinen guten Zustand sein, doch es ist ausreichend Platz da und die Akustik ist sehr gut. So war die Idee vom „Sommerkino“ geboren.

 

Die Zeit verging viel zu schnell

Am Sonnabendabend waren alle Barneberger zur Aufführung von „Der Junge muss an die frische Luft“, eingeladen. Der Film beschreibt das Leben von Hape Kerkeling,. Nadine Reuer befürchtete schon, mit ihrem Mann, der als Filmvorführer fungierte, und den Kindern allein in der Kirche zu sitzen. Die Angst erwies sich als unbegründet. Zahlreiche Barneberger folgten der Einladung zur kostenlosen Kinovorführung. Viele hatten kühle Getränke und kleine Snacks dabei. Viel zu schnell verging die Zeit beim gemeinsamen Filmgenuss. Alle waren sich einig: Das war eine richtig gute Idee und hoffentlich gibt es so etwas bald mal wieder.

Beim „Austritt“ landete dann auch so mancher Euro im Spendensäckel für das marode Gotteshaus.

 

Text und Foto: Andrea Höde - Volksstimme