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Kulturhaus

 

Das ehemalige „Kulturhaus der Werktätigen“ ist ortsbildprägend für die Gemeinde Harbke.

 

 

Der am 21. April 1956 eingeweihte Gebäudekomplex entwickelte sich zum kulturellen Zentrum des Ortes und der Umgebung.

 

Mit dem großen Saal, einem Restaurant, dem Klubraum, einem Konferenzraum, einer Bücherei, einer Kegelbahn und weiteren Räumlichkeiten zog die Einrichtung jährlich ca. über 40.000 Besucher an. In späteren Jahren folgten ein Jugendclub und eine Sauna.

 

Großveranstaltungen mit DDR bekannten Künstlern wie z.B. Bärbel Wachholz, Eberhard Chors und der Gruppe City sorgten für einen großen Zulauf. Wöchentliche Kinovorführungen erweiterten das Kulturprogramm. Für die Feierlichkeiten der „Jugendweihe“ war ebenso ein festlicher Rahmen gegeben.

 

In den 1990iger Jahren wurde das Kulturhaus an einen Helmstedter Hotelier verkauft und fungierte von nun an als Harbker „Schlosshotel“.

 

Trotz der vorhandenen Gastronomie und des Hotelkomforts wurde es von der Harbker Bevölkerung und Umgebung nicht wirklich angenommen.

 

Vereine wichen mit ihren Veranstaltungen in die Mehrzweckhalle (welche zwischenzeitlich 1999 eingeweihte wurde) aus.

 

Was für eine Wendung im Jahr 2012.

 

Die Wohnungsgenossenschaft „Neue Heimat“ erwarb das Kulturhaus vom Hotelier zurück und wird seitdem mit neuem Leben erfüllt. Orts-, Vereins- und private Feierlichkeiten können seitdem wieder im Harbker Kulturhaus durchgeführt werden und das Angebot wir auch rege genutzt.

Weitere Planungen sind in „Gange“ und beinhalten dass der Gebäudekomplex mit weiteren Angeboten belebt wird. Zurzeit befinden sich schon eine Physiotherapie und eine Arztpraxis in den Räumlichkeiten des Kulturhauses. Des Weiteren folgt demnächst der Umzug der allgem. Arztpraxis und eines Friseurgeschäftes in das Gebäude.

 

In Zusammenhang mit der Sparkasse, dem Einkaufsmarkt „Nah und Gut“ und den Einrichtungen des Kulturhauses gibt es wieder ein „Zentrum“ in Harbke.