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Gästebuch

82: Volker Racho
22.02.2013, 18:25 Uhr
 
"Seit 22 Jahren wird mir eingeredet, wir würden in einer Demokratie leben."

Seit 22 Jahren erst? Und was war in den 40 Jahren davor? Wurde da nicht auch die Demokratie proklamiert? Welche Demokratie ist nun besser?
 
81: E-Mail
21.02.2013, 14:25 Uhr
 
Meine Gedanken zu 2012
Seit 22 Jahren wird mir eingeredet, wir würden in einer Demokratie leben. Das Jahr 2012 hat mir aber an zwei Beispielen vor Augen geführt, dass ich mit meinen Vorstellungen von Demokratie völlig schief liege.
In der großen Politik spielen persönliche Animositäten, parteipolitische- und Koalitionszwänge eine entscheidende Rolle. So wird es uns ja täglich vorgeführt. Beispiel1:
Am 15. Juni erschien in der Volksstimme ein kleiner Artikel in dem mitgeteilt wurde, dass die Bundesstraße 245 zwischen Ummendorf und Badeleben für ein Jahr gesperrt wird. Grund sei der „Ersatzbau einer Brücke an der Wildspange“. Die alte Brücke sollte abgerissen werden, weil sie zu niedrig war und den Verkehr massiv behindert hat. Weil ich eine neue Brücke für pure Geldverschwendung halte, habe ich Eingaben an alle zuständigen Institutionen unseres Landes, einschließlich unseres Ministerpräsidenten und des Bundesverkehrsministers geschrieben. Das Fazit der Antworten ist: „Der Abriss der alten Brücke ist ein schwerwiegender Eingriff in den Biotopverbund, der weitreichende Auswirkungen hat“. Dafür muß laut Umweltschutzgesetz unbedingt Ersatz geschaffen werden. Für mich ist das kompletter Unfug!
Und um den zu begründen, hat man sich sogar den Ausdruck „Wildspange“ bei Bernard Grzimek ( Serengeti darf nicht sterben) ausgeliehen. In dem Film handelt es sich aber um riesige Gnuherden, die gezwungen sind, eine bestimmte Stelle zu benutzen, um einen Fluss zu überqueren. Heißt für mich, alles Wild von der Altmark bis zum Harz versammelt sich hier, um die B245 zu passieren. Und dafür werden Steuergelder verschwendet. Wenn das etwas mit Demokratie zu tun hat, verstehe ich die Welt nicht mehr.

Das Vergleichbares in der Verwaltungsgemeinde Obere Aller genauso praktiziert wird, habe ich in diesem Jahr schmerzlich erfahren müssen. Beispiel2:
Man stelle sich mal vor. Da steht eine Schule, angeschlossen eine nagelneue Kita und eine Turnhalle. Für die Schule hat die Gemeinde viel Geld ausgegeben, um sie in einem zeitgemäßen Zustand zu halten. Dazu gehören auch moderne Lehr-und Lernmittel. Zurzeit besuchen 60 Schüler die Schule, es könnten aber ohne Weiteres 120 Kinder aufgenommen werden. Die Kita „Sperlingslust“, bestehend aus Krippe, Kindergarten und Hort hat ca. 1,7 Mio € gekostet, von denen die Gemeinde einen Eigenanteil von 670 000 erbracht hat. Alles ist integrativ gestaltet, um auch Kinder mit körperlichen und geistigen Nachteilen aufnehmen zu können. Hinzu kommt, das auch schon barrierefreie Wohnungen geschaffen wurden. Die Gemeinde wäre auch bereit, die Schule integrativ zu gestalten. Außerdem ist die Bushaltestelle direkt neben dem Schultor und der Verkehrsgarten und der Sportplatz in 5 Minuten zu erreichen. Das alles zählt in dieser Verbandsgemeinde nicht, denn diese Schule soll zum Ende des Schuljahres 2012/2013 geschlossen werden. Die Schüler aus Völpke besuchen dann die Schule in Hötensleben.
Dazu noch folgendes. Zu der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 30 Mai 2012 hieß es in der Tagesordnung: 7.1 Schließung der Schule Wefensleben. 7.2 Schließung der Schule Völpke. 7.3 Schließung der Schule Harbke.
In der Tagesordnung zur Sitzung am 4. Juli stand dann: 7.1 Schließung der Schule Wefensleben. 7.2 Schließung der Schulen Wefensleben und Völpke. Was hat sich in diesen paar Wochen getan, dass die Schule in Harbke plötzlich gar nicht mehr zur Diskussion stand? Wenn man weiß, dass der Vorsitzende des Verbandsgemeinderates der Ortsbürgermeister von Harbke Herr Müller ist und der Bürgermeister von Hötensleben Herr Buchwald mindestens 100 Schüler nachweisen muß, um Fördergelder zur Renovierung seiner Turnhalle beantragen zu können, macht man sich so seine Gedanken. Der Beschluß lautete: Schließung der Schule in Volpke zum Schuljahresende 2012/2013. Die Bürgerinitiative „Pro Völpke/Badeleben hat am 16. August einen Einwohnerantrag eingereicht um auf diesem Wege einen neuen Beschluß zu erwirken, der gerecht und demokratisch sein sollte. In der darauffolgenden Beratung am 10. Oktober hat die Referentin der Bürgerinitiative „Pro Völpke Badeleben“ deutlich nachgewiesen, dass der Erhalt der Schule in Harbke pure Geldverschwendung ist und diese Schule spätestens im Jahre 2020 geschlossen wird. Nur zur Realisierung der Brandschutzauflagen sind in Harbke 127000 Euro aufzuwenden(in Völpke 46000). Hinzu kommen ca. 45000 Euro für einen neuen Heizkessel. Dazu wurden 1795 Unterschriften aus fast allen Verbandsgemeinden FÜR den Erhalt der Schule in Völpke vorgelegt.
Aber das zählte alles nichts. Der Gemeinderat blieb bei seinem Beschluß. Man hätte dem Ganzen einen demokratischen Anstrich geben können, wenn die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden Harbke und Hötensleben an dieser Beschlußfindung überhaupt nicht beteiligt gewesen wären. So jedenfalls hat diese Verfahrensweise für mich mit Demokratie nichts zu tun.
Hans-Joachim Schell
Badeleben
 
80: E-Mail
20.02.2013, 15:01 Uhr
 
Die Gemeinde Eilsleben hat wohl kein Gemeindezentrum? Warum fehlt ein Eintrag dafür?
 
79: E-Mail
20.02.2013, 14:57 Uhr
 
Die Eintragung unter Pos. Vereine wurde die Seite Heimatverein "Oberes Allertal" aktualisiert.
 
78: E-Mail
10.02.2013, 01:37 Uhr
 
In diesem Jahr jährt sich der 200. Jahrestag der Völkerschlacht von Leipzig-und einer der ganz großen, die zum Sieg über Napoleon beigetragen haben, liegt im Mausoleum in Sommerschenburg. Das ihm als würdigung seiner großen Leistungen übertragene Schloß in Sommerschenburg ist heute nur noch eine Ruine. von einem Wessi nach der Wewnde "gekauft" um hinter Stacheldraht zu vergammeln. Wer trägt für den Vekauf die Verantwortung? Ich kann nicht nachvollziehen, das sich die Einwohner von Sommerschenburg und Sommersdorf das gefallen lassen, etwas vom Geist des großen Neithard von Gneisenau muss doch noch vorhanden sein!!!

H.Bode
 
77: E-Mail
11.12.2012, 09:34 Uhr
 
Was wird aus dem verlassenen Gebäude der Kita "Sonnenkäfer"?
 
76: E-Mail
27.11.2012, 13:12 Uhr
 
Hallo, ich habe gesehen, dass Sie ein Buch Hötensleben Im Wandel Der Zeit vertreiben, meine Mutter ist dort geboren, ich würde Ihr das Buch gerne schenken. ist es möglich noch eins zu bekommen? Oder hat ein/e Bürger/in ein Gebrauchtes??
;-) .

Viele Grüsse aus Köln, Ingo Drews
 
75: E-Mail
20.11.2012, 14:11 Uhr
 
Hallo liebe Sommersdorfer,
meine Famielie stammt aus Sommersdorf. Mein Vater war Gerhard Rehl. Dessen Vater war Wilhelm Rehl. Er betrieb in Sommersdorf eine Gastwirtschaft und eine Bäckerei. Ich war letzmalig 1955 in Sommersdorf. Kann mir Jemand sagen ob das Gebäude der Bäckerei/Gastwirtschaft noch existiert? Ich besitze noch eine alte Fotografie davon. Neuerdings habe ich Interesse an der Erforschung meiner Vorfahren gewonnen und werde, sobald es mir möglich ist, Sommersdorf besuchen. Wenn Jemand von Ihnen meine Familie kennen sollte, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen.
Meine Mutter sprach oft von einer Familie Helf. In Ihrem Abgeordnetenverzeichnis steht auch ein Herr Helf. Vielleicht kann er mir eine kurze Nachricht zu meinen Fragen geben.

Herzlichen Dank im Voraus
Siegfried Rehl
 
74: Jens-Uwe Smolin
15.11.2012, 14:43 Uhr
 
Letzte Worte wurden an die Ratsmitglieder des Verbandsgemeinderates der VG Obere Aller gerichtet!


Sehr geehrter Herr Frenkel,
vielen Dank für Ihre Unterstützung im Bezug auf den Einwohnerantrag und vielen Dank für Ihren Alternativvorschlag bezüglich der Aufteilung der Schulen.
Ihr Vorschlag, 2 Schulen weiter zu betreiben, hat uns Hoffnung gemacht und uns angespornt, weiter zu kämpfen.

Sehr geehrte Damen und Herren des Verbandsgemeinderats,
vielen Dank, dass wir, die Bürgerinitiative „Pro Völpke/Badeleben“, bezüglich der Schulentwicklungsplanung mit dem Einwohnerantrag angehört worden.
Ich weiß, dass man als Gemeinderat manchmal Entscheidungen treffen muss, die den Bürgern da draußen nicht immer gefallen.
Ich weiß auch, dass Sie durch die vorgegebenen, vorformulierten Beschlussfassungen am 04.07. keine andere Wahl hatten, denn zwei Schulen mussten ja schließlich geschlossen werden.
Warum auch immer…, denn ich glaube nicht, dass eine ungünstige geografische Lage das ausschlaggebende Kriterium war.
Ich selbst als Ortsgemeinderat der Gemeinde Völpke weiß, dass man demokratische Entscheidungen aller Mitglieder selbst mit tragen muss. Dennoch gehen wir Gemeinderäte in Völpke immer auf die Vorschläge und Meinungen unserer Bürger bzw. Wähler ein, indem wir alle sinnvollen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte betrachten und bis zum Schluss ausdiskutieren, um somit faire und gerechte Entscheidungen treffen zu können, egal wie lange und wie oft wir uns darüber in einer Ratssitzung unterhalten.
Ihre Gründe, den Bürgerantrag nicht weiter zu verfolgen, weil daraus für Sie keine neuen Erkenntnisse gewonnen wurden, sind begründet.
Aber es war auch nicht unsere Aufgabe, neue Erkenntnisse zu finden, die eindeutigen, vorliegenden Fakten sprachen ja für sich.
Das Ziel des Einwohnerantrages war es, lediglich eine faire, gerechte Beschlussvorlage zu erwirken.
Im Sinne von: „Gleiches Recht für Alle“!
Nun haben wir es leider nicht geschafft, Sie von unserem sehr guten Konzept des „Haus des Kindes“ zu überzeugen und Sie umzustimmen und möchten uns auf diesem Wege erst einmal bei all unseren Unterstützern und Unterzeichnern bedanken und gleichzeitig entschuldigen.
Entschuldigen deshalb, weil wir unser Konzept und das damit verbundene Engagement von mehr als 10 Jahren innerhalb eines halben Jahres verloren haben.
Wir haben gelernt, dass wir mit politischen Entscheidungen übergeordneter Gremien künftig anders umgehen müssen, auch wenn diese manchmal unverständlich und unbegründet sind.
Wir haben gelernt, dass bereits auf Kommunalebene politische, fraktionsbezogene Beschlüsse umgesetzt werden.
Und vor allem haben wir gelernt, dass es wohl unterschiedliche Definitionen für den Begriff „Demokratie“ gibt: (Zitat des Vorsitzenden des Sozialausschusses am 17.10.2012: „Wenn EINER eine gute Idee hat, dann verpufft diese im Raum wie Luft“)
Diese Variante war uns leider bisher unbekannt.
Dennoch versprechen wir, dass wir unsere Schule und unsere Kinder nicht aufgeben werden.
Mir wurde schon früh von meinem Vater beigebracht, dass, wenn man von etwas Gutem überzeugt ist, für dieses Gute kämpfen sollte bis zum Schluss.
Und Schluss ist für uns erst, wenn wir selbst vom Letzten, bis heute ungeklärten Argument einer endgültigen Schließung unserer Schule überzeugt wurden.
In diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und beende meine Ausführungen mit einem Zitat frei nach Hans Kruppa:
„Stark ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.“
 
73: Daniela Schoppenhauer
15.11.2012, 14:39 Uhr
 
Liebe 1795 Unterzeichner des Einwohnerantrages,

es tut mir leid - aber wir ( ? ) haben versagt.
Seit dem 24.10.2012 ist es "amtlich":
Die Schulen in Völpke und Wefensleben werden zum Ende des aktuellen Schuljahres 2012/13 geschlossen.

Ich kann es leider nicht mit logischen Argumenten erklären,
weder für Erwachsene, erst recht nicht für Kinder,
WARUM die Schulen in Völpke und Wefensleben geschlossen werden.

Ich kann den Kitas und Feuerwehren nun leider auch keine Hinweise geben,
wie man logisch heran gehen kann,
um nachvollziehbare (also ich meine für den durchschnittlichen Menschenverstand verständliche),
Pläne / Entscheidungen herbeizuführen.

Ich danke Euch/Ihnen trotzdem für alle Unterstützung,
die wir als Bürgerinitiative von Euch/Ihnen erfahren haben.
Ich habe gemerkt: WIR HABEN UNS VERSTANDEN.

Bleiben wir also für die Kinder aktiv und
setzen uns mit unserem Verein "Aktiv For Kids" (auf deutsch: "Aktiv für Kinder")
dafür ein, dass sie sich wenigstens in Ihrer Freizeit noch ein bisschen frei, unbeschwert und natürlich bewegen und entfalten können.

Jeder, der Kinder hat, versteht und/oder sich gern wieder wie ein Kind fühlen würde,
ist recht herzlich eingeladen, Ideen zu äußern, umzusetzen und zu unterstützen.

Gemeinsam macht das alles noch viel mehr Spaß, weil man im Verein unter Gleichgesinnten ist!

Betrachten wir also nun das Ganze im olympischen Sinne:
"Dabei sein" war/ist alles.

Daniela Schoppenhauer
(Bürgerinitiative "Pro Völpke / Badeleben"
Schulelternvertreter
Kuratoriumsmitglied
Mami im Verein "Aktiv For Kids e.V.")
 

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